Experten für GMT-Uhren mit zwei Zeitzonen
Das Konzept hinter GMT-Uhren ist nicht deshalb so clever, weil sie besonders komplex wären, sondern weil die Technik dahinter unglaublich einfach ist. Bei einer herkömmlichen Uhr ist der Stundenzeiger so ausgelegt, dass er das Zifferblatt innerhalb von 12 Stunden umrundet. Um daraus eine GMT-Uhr zu machen, muss man lediglich einen zweiten Stundenzeiger hinzufügen, der das Zifferblatt statt in den üblichen 12 Stunden in 24 Stunden umrundet, und eine zusätzliche 24-Stunden-Skala auf der Lünette anbringen. Daher sehen die meisten GMT-Uhren auf den ersten Blick wie Taucheruhren aus. Die Uhr zu benutzen könnte nicht einfacher sein: Da der 24-Stunden-Zeiger das Zifferblatt einmal täglich statt wie ein normaler Stundenzeiger zweimal umrundet, zeigt seine Spitze die entsprechende Stunde an. Und weil er die Zeit im 24-Stunden-Format anzeigt, kann es keine Verwechslungen zwischen vormittags und nachmittags geben.
















